Nachrichten

20 Jahre Partnerschaft
Eingestellt am: 09.05.2012

mehr...

alle anzeigen

Spendenprojekte

Eutiner Bibelgesellschaft e.V.

mehr...

Seelsorgegruppe "Regenbogenwege"

Hilfe und Begleitung nach dem Tod eines Kindes

Logo der Gruppe Regenbogenwege.

"Wenn Eltern ein Kind verloren haben, bleiben sie oft für sich allein", sagt der Pastor und Krankenhausseelsorger Andreas Pieper, Eutin. Er gehört neben Diakon Heiner Backer und weiteren Seelsorgerinnen und Seelsorgern zum "Regenbogenwege"-Team. "Auch nach längerer Zeit ist die Trauer manchmal noch sehr groß", so Pieper. Deshalb bietet die  Gruppe "Regenbogenwege" insbesondere Eltern ihre Hilfe an, die kurz vor oder nach der Geburt ein Kind verloren haben. "Oft hilft ein Gespräch mit einem in der Seelsorge erfahrenen Menschen. Auch der Kontakt zu anderen betroffenen Familien kann hilfreich sein. Wenn es möglich ist, vermitteln wir gern auch solche Begegnungen", fügt Andreas Pieper hinzu.

Gruppe "Regenbogenwege" bietet Gespräch und Hilfe an

Darüber hinaus bietet die Seelsorgegruppe "Regenbogenwege" 2012 allen Betroffenen weitere Gesprächs- und Begegnungsmöglichkeiten in Ostholstein an:

"Zu diesen Treffen können Betroffene gern auch spontan und unangemeldet kommen", heißt es in der Einladung der Gruppe "Regenbogenwege", "bei einer Tasse Kaffee oder Tee gibt es die Möglichkeit zu Begegnung und Austausch."

Wer Kontakt zur Seelsorgegruppe "Regenbogenwege" aufnehmen möchte, sollte sich an folgende Ansprechpartner wenden:

"Ein Licht geht um die Welt" – Gedenktag für verstorbene Kinder

Gottesdienst für verstorbene Kinder - Kerzen und bunte Kärtchen als Zeichen: Bei Gott leuchtet das Licht eines Kindes weiter, sein Name ist bei ihm nicht vergessen. Foto: Döbler
Bei Gott leuchtet das Licht eines Kindes weiter, sein Name ist bei ihm nicht vergessen. Foto: Döbler

Die Kirchenkreis-Seelsorgegruppe "Regenbogenwege" lädt am zweiten Sonntag im Dezember, dem Weltgedenktag für verstorbene Kinder, Eltern, Familien und andere Betroffene zum Gottesdienst in die St. Matthäuskapelle in Beschendorf ein. In der Kapelle befindet sich seit 2004 das ostholsteinische Kirchenkreis-Zentrum für Notfallseelsorge, Krisenintervention und Psychosoziale Unterstützung, geleitet von Diakon Heiner Backer.

Gottesdienst am zweiten Sonntag im Dezember

Musik, Stille, Meditation, Gebet - mit dem Gottesdienst will die Seelsorgegruppe "Regenbogenwege" des Kirchenkreises den vom Tod eines Kindes Betroffenen Raum und Zeit für ihre Trauer geben. Willkommen seien "ausdrücklich alle Menschen in Ostholstein, die um ein Kind trauern", so das "Regenbogenwege"-Team. Dazu zählten sowohl Eltern und Angehörige frühverstorbener oder totgeborener Kinder als auch diejenigen, die ein Kind später verloren haben: "Wir möchten ihre Trauer ernstnehmen und ihnen helfen, mit neuer Hoffnung und neuem Lebensmut wieder in ihren Alltag zu gehen."

Kärtchen und Lichter zur Erinnerung

Dabei werden regenbogenfarbene Kärtchen verteilt, auf die Angehörige den Namen oder ein liebevolles Wort für das verstorbene Kind schreiben können. Zusammen mit einer Kerze können die Kärtchen im Verlauf des Gottesdienstes auf ein Tuch vor den Altar gestellt werden - "als Zeichen dafür, dass das Licht eines Kindes bei Gott weiter leuchtet und sein Name bei ihm nicht vergessen ist", so die Seelsorgegruppe.