Klassen mit 70 Schülern und eigene Schul-Kühe

Kirchenamt in Magoye. Foto: Voß
Von Mahanji geht es zurück Richtung Magoye zur
Itamba-Secondary-School. Da wir nicht alle in einen Wagen passen, besuchen noch
einige Mitglieder aus unserer Gruppe die Primary-School in Mahanji. Um 14.30
Uhr werden wir alle zusammen herzlich von dem Rektor der Secondary-School und
dem Kollegium in Itamba begrüßt. Da wir gerade noch gegessen haben, bedanken
wir uns herzlich für die Einladung zu einem Essen und wünschen den Lehrern
einen guten Appetit.
Eine Vorstellung aller Lehrer mit ihren jeweiligen Fächern
und eine kurze Vorstellung unserer Gruppe schließt sich an, bevor der Rektor in
einem Vortrag die Schule vorstellt. Auf einem ausführlichen Rundgang können wir
uns ein intensives Bild der Schule machen und viele Fragen mit dem Rektor und
den Lehren in kleinen Gesprächen klären.
Feste Zeiten für
Schulbuchnutzung: Jungen und Mädchen getrennt
Für uns ist es sehr erstaunlich, dass in allen Fächern
Englisch die Unterrichtssprache ist, das die meisten Klassen rund 70 Schüler haben.
Schulbücher können nur zu bestimmten Zeiten eingesehen werden, wobei ein
genauer Plan an der Tür hängt, wann die Zeiten für Mädchen und wann die Zeiten für
Jungen sind.
Viele Schüler sind in einem Internat auf dem Gelände untergebracht.
Die Schule hat eine Küche - gekocht wird mit Holz bei starker Rauchentwicklung -
und sogar eigene Kühe. Auf der einen Seite der Schule sind die Mädchen, auf der
anderen Seite die Jungen untergebracht. Gegen Abend wird auf der nahegelegenen
Wiese oft Fußball gespielt. Der Schulbesuch ist kostenpflichtig, den Besuch der
Schule für ihre Kinder können sich nicht viele Eltern leisten.
Gegen 16.15 Uhr gehen beziehungsweise fahren wir zurück nach
Magoye. Zum Abendessen sind wir mit allen Mitgliedern unserer Gruppe, die zur Zeit
in Magoye sind, beim stellvertretenden Bischof Ngavo herzlich eingeladen.
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