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Eutiner Bibelgesellschaft von 1816 e.V.

Geschichte der Eutiner Bibelgesellschaft

Die Bibel als religiöser Bildungsmotor

Die Bibel als religiöser Bildungsmotor - das war schon vor bald 200 Jahren das Anliegen angesehener Eutiner Bürger, die am 20. Oktober 1816 dazu einluden, einen "Verein zur Verbreitung der Bibel und zur Förderung der Religion im Fürstenthume Lübeck" zu gründen. Jeder Einwohner des Fürstentums Lübeck wurde aufgefordert, für mindestens einen Reichstaler im Jahr Mitglied der Bibelgesellschaft zu werden.

In den folgenden Jahrzehnten sorgten vor allem Pastoren und Lehrer dafür, dass die Eutiner Bibelgesellschaft ihren Auftrag erfüllen konnte. Großherzog Peter Friedrich Ludwig stiftete auf eigene Kosten jedem Konfirmanden in seinem Fürstentum jeweils ein Jahr vor der Konfirmation eine persönliche Bibel für den Konfirmandenunterricht. Bis 1852 hat die Eutiner Bibelgesellschaft fast 7.500 Bibeln und über 600 Gesangbücher ausgegeben.

Seit 1994 ist die Eutiner Bibelgesellschaft ein eingetragener Verein, dem gegenwärtig 17 Kirchengemeinden und rund 40 Einzelmitglieder angehören. "Wir sind dankbar, als lokale Bibelgesellschaft mit 3.000 Euro jährlich die Verbreitung der Bibel bei uns und in der Welt unterstützen zu können", so Propst Matthias Wiechmann, Vorsitzender der Eutiner Bibelgesellschaft e.V. Das gelinge durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, regen Bibelverkauf in Gemeinden und Einrichtungen und mit Hilfe der Kirchenkreiskollekte, die bisher einmal im Jahr der Eutiner Bibelgesellschaft zugute kam: "Auch im Kirchenkreisrat des 2009 gegründeten Kirchenkreises Ostholstein findet dieses Anliegen offene Ohren", erläutert Propst Wiechmann. So wurden zum Beispiel Kirchenkreiskollekten für "Bibelpädagogische Arbeit und Weltbibelhilfe durch die Eutiner Bibelgesellschaft e.V."  in den Gottesdiensten der Kirchengemeinden Ostholsteins erbeten.