SCHLIESSEN

Suche

Banner Tansania Partnerschaft
Banner Tansania Partnerschaft © Gabriela Graf

Online-Tagebuch von Pastor Tim Voss - Tansaniareise 2018

Information

Freitag, 11. Mai 2018

Mit unserem Rückflug hat alles geklappt wie geplant. Am Donnerstag sind wir um 23:15 von Dar es Salaam aus gestartet und über Amsterdam nach Hamburg geflogen. Einer der Flüge auf der Langstrecke ist meist ein Tag- der andere ein Nachtflug. Auf dem Hinweg hatten wir tags einen Blick auf die (fast) unendliche Weite der Sahara oder die Hügel Äthiopiens – nun auf der Rücktour war es Nacht. So wirklich gemütlich sind Flugzeugsessel auf Dauer ja nicht, wir sahen also nicht gerade aus wie der junge Morgen, als wir in Hamburg eintrafen … aber voll mit Eindrücken ging es für jeden nach Hause. Wir sind dankbar für ganz unterschiedliche Begegnungen in Tansania, für manches Wiedersehen und Neu-Kennenlernen. Wenn wir am 10. Juni Reiserückblick halten, wird es Bilder zu sehen geben – aber vor allem sollen verschiedene Stimmen zu hören sein, die von ihren ganz persönlichen Erfahrungen berichten. Herzlich Willkommen!

 

Donnerstag, 10. Mai 2018

Heute durften alle ausschlafen. Das hat gut getan nach dem langen Tag. Dann haben wir uns daran gemacht, noch einen kleinen Blick auf das Leben in der rasend schnell wachsenden Stadt Dar es Salaam zu werfen. Zunächst sind wir in der Bischofskirche von Dar gewesen und dann ein bisschen durchs Stadtzentrum gebummelt. Und der dichte Verkehr erlaubte es  das Straßenleben am Rand in Ruhe aufzunehmen.

Mittag gab es am Indischen Ozean... und sehr zufriedene Gesichter. Ein Abstecher zu einer französischen Bäckerei als Kaffeepause danach -und dann ging es zurück ins Hotel, denn der Schweiß läuft hier in der Stadt, nun hat jeder noch Zeit, sich wieder vorzeigbar zu machen. 

In Magoye war es eher kühl, aber hier ist es afrikanisch warm.

Am Abend werden wir uns auf den Weg machen zum Flughafen, kurz vor Mitternacht geht es dann Richtung Heimat.

Dieses Online-Tagebuch hat nur einen klitzekleinen Eindruck von unserer Reise gegeben. Am 10. Juni laden wir alle Interessierten zu einem Reiserückblick. Es wird Bilder zu sehen geben, vor allem aber die ganz persönlichen Berichte der Reisenden. Dieser Reisebericht soll um 15 Uhr im 'Haus des Gastes / Doppeleiche' in Neukirchen (bei Heiligenhafen) starten.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Ein langer Ritt ist es vom Ruaha Park bis nach Dar es Salaam. 600 km - wir haben 15 Stunden gebraucht, keine ganz schlechte Zeit. Nach dem Frühstück im Camp, dessen Atmosphäre bei allen das Gefühl auslöste 'vielleicht sollten wir einfach hierbleiben' haben wir uns um 8:15 mit den zwei Landcruisern auf den Weg gemacht - und waren um 23:15 im Hotel in Dar. Vorher war die Devise ausgegeben worden: Frag nicht, wie lange es noch dauert - nimm einfach die Eindrücke von der Fahrt durch das Land in dich auf. Davon gibt es so viele. Landschaftlich beginnt es mit Bergen links und rechts, an denen riesige Steinkolosse stehen. Dann schraubt sich die Straße an einem Fluss entlang die Berge hinab. Es folgt das Baobab-Valley mit tausenden Affenbrotbäumen, bevor die Straße durch den Mikumi Nationalpark führt, in dem im Vorbeifahren noch einmal Giraffen, Paviane, Impalas, Gnus und ein badender Elefant zu sehen waren. Nahe der Küste beginnen dann die Kokospalmen. Und überall buntes Treiben von Menschen an der Straße, auf Märkten.

Man sammelt Eindrücke ... naja, aber lang wird einem die Fahrt doch. Aber nun sind wir im Hotel. Der Rückflug geht morgen Abend. Also ausschlafen und dann noch etwas von der Millionenstadt sehen - Tansania ist noch ländlich geprägt, aber die Stadt gehört auch zum Kennenlernen.

Montag und Dienstag, 7. und 8. Mai 2018

Wir waren zwei Tage im Funkloch, aber jetzt sind wir wieder da.

Am Montag haben wir uns morgens mit zwei Landcruisern der Diözese auf den Weg Richtung Ruaha Nationalpark gemacht. Leider ist dann bei dem einen der Wagen unterwegs ein Bolzen der Lenkung gebrochen, so dass das Auto auf den Seitenstreifen geriet. Die Insassen wurden kräftig durchgeschüttelt und haben sich blaue Flecken eingehandelt. Das Auto war nun nicht mehr fahrbereit und wir drohten zu stranden. Aber in Tansania geht eben manches auch sehr unkompliziert. Nach einem Anruf bei Bischof Mbwilo von unserer Partnerdiözese hat dieser den Bischofskollegen der betreffenden Region angerufen und der hat sofort angeordnet,  dass eine naheliegende Einrichtung seiner Kirche uns einen anderen Landcruiser mit Fahrer für die Tour in den Park und dann auch für die Weiterfahrt nach Dar es Salaam zur Verfügung stelllt. Wir sollen nur das Benzin und die Unterkunft des Fahrers zahlen.

Deutlich später als gedacht aber sehr dankbar und froh sind wir Montagabend im wunderbaren Zeltcamp angekommem.

Am Dienstag haben wir dann eine Tour durch den Park gemacht. Die Elefanten, Zebras, Giraffen und  Impalas kriegen gute Noten für photogenes Erscheinen in guter Stückzahl, auch Flusspferde, Krokodile und manches aus der Vogelwelt gab es zu sehen, die Löwen hatten heute wohl ihren freien Tag.

 

Sonntag, 6. Mai 2018

Es ist spät geworden, daher in aller Kürze:

Von Osten und Westen, Norden und Süden sind sie gekommen, all die, die im den Gemeinden unterwegs waren. Erfüllt von Erlebnissen, die man teilen möchte und gar nicht alle in Worte fassen kann. Glücklich und k.o. haben wir noch einmal zusammen in Magoye gegessen. Dann kam eine Delegation der gastgebenden Kirche - Bischof und Stv. Bischof an der Spitze. Der Bischof hat sich erzählen lassen, was die einzelnen Reisenden in 'ihren' Gemeinden erlebt haben. 

Und wieder wurden wir reich beschenkt: mit maßgeschneiderten Hemden bzw. Kleidern und mit geflochtenen Körben, die unsere Namen tragen.

Morgen früh machen wir uns auf den Weg Richtung Dar es Salaam  mit Zwischenstop im Ruaha Nationalpark.

Tim Voß

 

 Sonnabend, 5. Mai

Während die anderen Reiseteilnehmer noch zur Übernachtung in ihren jeweiligen Patengemeinden weilten, machten wir vier in Magoye Verbliebenen, Tim Voss, Vera Zenker, Paul Kroschewski und ich uns frühzeitig mit dem Landcruiser auf den Weg in zwei etwa 50 km entfernte Bergdörfer. Ujuni ist erst seit 2 Jahren als Kirchengemeinde der Diözese eingerichtet worden, der Nachbarort Nkenja unterhält eine Partnerschaft mit Großenbrode. In beiden  Dörfern wurden wir herzlich und mit großer Freude singend und tanzend von den festlich gekleideten Chören und Kirchenvertretern empfangen, es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn sich Bleichgesichter in dieser abgelegenen Gegend sehen lassen. 

In Ujuni waren wir zunächst bei Pastor Elekea Mbwilo zum Frühstück eingeladen, dann gab es einen Gottesdienst in der Kirche, bei dem auch Geschenke ausgetauscht wurden. In der Nachbargemeinde Nkenja, Partnergemeinde von Großenbrode, gab es ebenfalls einen Gottesdienst mit Musik und Geschenken.

Die Fahrt gestaltete sich wegen der holprigen und staubigen Sandstraßen sehr abenteuerlich, zumal auch der Motor des betagten über 25 Jahre alten Landcruisers nicht in Ordnung war. Dies wurde aber auf der Rückfahrt über Matamba repariert. Landschaftlich sehr reizvoll, ging es auch durch einen Naturpark, wo den Fotografen sogar eine Antilope und ein großer Raubvogel vor die Linse kamen. Begleiter im Auto war ein lebendiger Hahn, den uns Pastor Jeston Mbwilo aus Nkenja geschenkt hatte. Er erwies sich als braver Passagier, der sich nur ab und zu mit einem Gackern zu Wort meldete. 

Ein schöner Tag, der uns wieder wertvolle und interessante menschliche Begegnungen beschert hatte, ging  zu Ende.

Michael Kirchner

 

Freitag, 4. Mai 2018

Das Haus in Magoye hat sich geleert, 10 der 14 Reisenden sind inzwischen für einige Tage in ihre Partnergemeinden entschwunden: Jörn Lauenroth und Susanne Claußen sind in Oldenburgs Partnergemeinde Ngoje, Marie Luise Grügelsiepe und Jürgen Lübbe aus Neukirchen in Ng'onde; Klaus und Petra Lüdcke sind heute morgen nach Mfumbi (Partnergemeinde von Grömitz) aufgebrochen, Beate Ruge und Gudrun Köppe nach Kigala (Cismar). Sylke Vogt ist seit Mittwoch in Inyala (Grube) - und Irene Montkowski war schon am Montag ungeduldig nach Mlondwe (Burg) entschwunden. Vera Zenker und Paul Kroschewskis Partnergemeinde Matamba (Neustadt) liegt fußläufig, deshalb übernachten sie weiterhin in Magoye, waren aber den ganzen Tag in Matamba. Übrig blieben also nur Michael Kirchner aus Burg und ich (Tim Voß). Ungewohnte Stille im Haus -zumal es am Nachmittag noch mal einen tüchtigen Schauer gab, der Michael, der gerade mal ins Nachbarhaus gegangen war, daran hinderte, zurückzukommen - man wäre sofort klatschnass gewesen. Die Regenzeit geht zu Ende, bisher hatten wir nur mal ein bißchen Nieseln, aber  heute lohnte es sich mit dem Regen.

Für mich bot der Tag noch mal Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Bischof und dem Schatzmeister der Diözese. 

Die Tage in den jeweiligen Partnergemeinden sind für alle meistens die beeindruckensten der ganzen Reise, weil man dort wirklich in den Alltag der Dörfer eingebunden ist und Einblicke bekommt, die man im Vorübergehen nie gewinnen könnte. Durch die lange Geschichte der Partnerschaft und gegenseitige Besuche ist so viel Vertrauen gewachsen, dass man zwar als Gast sorgfältig umsorgt und behütet wird, zugleich aber nicht etwas vorgeführt bekommt, sondern am normalen Leben teilnehmen kann.

Sonntag werden alle noch am Gottesdienst in ihrer Partnergemeinde teilnehmen, abends sammeln wir uns wieder in Magoye, weil am Montag die erste Etappe der Rücktour beginnt. Aber bis dahin ist noch viel zu erleben.

Morgen wird es für uns 4 durch den Kitulo Nationalpark (auf den wir von unserer Terrasse aus sehen) nach Nkenja gehen, die Partnergemeinde von Großenbrode.

Tim Voß

 

Donnerstag, 3. Mai 2018

Ich möchte von meinem Maismühlen-Einkauf berichten.

Es war mein großer Wunsch die versprochene Maismühle am Freitag in die Partnergemeinde zu bringen.

Dank grosser Überlegung wurde es möglich gemacht. Zu bedenken, die Diozöse besitzt 2 Fahrzeuge mit Fahrern, die hierfür zur Verfügung stehen. Morgens nach dem Frühstück starteten wir. Natürlich wird jede Fahrt genutzt, es gibt immer Mitfahrer.

Ich hatte das grosse Glück, Herrn Propst Ngavo an meiner Seite zu haben. Das war sehr hilfreich.

Wenn man die etwas unwegsame Bergabfahrt überstanden hat, geht es auf einer gut asphaltierten Strecke immer geradeaus. Es ist besonders und sehr interessant. In dieser Zeit ist die Natur noch besonders grün und blühend.

In Mbeya angekommen steuerten wir eine grosse Bank an, um die Euros für die Maismühle in tansanische Schillinge umzutauschen. 

Ein Geschäft, mit vielen Werkzeugen, mit Motor ohne Motor, ich staunte über das wirklich gute Angebot.

Bis ich verstand, dass unsere vorbestellte Maismaschine versehentlich verkauft wurde, verging eine lange Zeit. Die Sprache, für mich unverständlich, führte dazu, dass Herr Ngavo sehr darauf drängte, dass doch bitte auch für uns noch eine Maschine bereit stehen müsste. All das bekam ich aus sprachlichen Gründen nicht mit. So bat mich Herr Ngavo doch erst einmal essen zugehen und später noch einmal hierher zurück zu kommen. Ja, alles hat geklappt, wenn es auch lange gedauert hat. Am  späten Nachmittag wurde die komplette Maismühle in sämtliche Teile zerlegt und in den Landcruicer verladen. Mit der schweren Fracht und noch vielen anderen Dingen, die eingekauft wurden fuhren wir nach Magoje zurück. Morgen werden wir nach Kigala in die Partnergemeinde fahren und sie im Nachbarort Mbigili den Bewohnern überbringen.

Beate Ruge

 

 

Einweihung der Gesundheitsstation in Ng' onde!

Nach 15 Jahren Bauzeit, Planung, Rückschlägen ist es endlich soweit. Die Gesundheitsstation in 

Ng' onde wird eingeweiht!

Nach der lebhaften, herzlichen Begrüßung und dem obligatorischen Tee machen Jürgen und ich mit Pastor Ngulo einen kurzen Besuch im Kindergarten, ca. 40 Kinder sind dort.

Danach geht es in Begleitung der Chöre zur Gesundheitsstation:  Bischof Mbwilo, Propst Ngogo, Pastor Fungo, die Evangelisten von Ng'onde, Itani, Asilia und Lubito, eingeladene Gäste aus Kirche und Kommune und wir.

Alles ist festlich geschmückt, die Station ist endlich fertig, wunderschön gestrichen.

Bischof Mbwilo leitet die Einweihungszeremonie. Wir danken Gott für diesen Moment, auf den viele Menschen in Ng'onde und die Freunde in Deutschland lange gewartet haben.

Im Juli 2003 führte Tim Voss das erste Gespräch zur Vorbereitung dieses Projektes. Pastor Ngulo in Ng'onde und Inge Nölting und Inge Brozi in Neukirchen waren die treibenden Kräfte für die Verwirklichung.

Bischof Mbwilo liest aus Jesaja 44, 9-20   - Die Blindheit der Götzenverehrer -

Nicht an von Menschenhand hergestellten Götzenbildern aus Holz oder Eisen sollt ihr gemessen werden, sondern an Taten, die aus dem Herzen kommen, um anderen Menschen zu helfen. Gelebte Nächstenliebe soll unser Leitgedanke sein.

Bischof Mbwilo erläutert die Verse sehr eindringlich und wortgewaltig.

(Ich empfinde tiefe Dankbarkeit, dass ich den Weg in diese Partnerschaftsarbeit gefunden habe.)

Jürgen spricht einige Sätze zu unserer Partnerschaft und betont, dass dies ein Freudentag für die Menschen in Ng'onde und Umgebung ist. Sie müssen jetzt nicht mehr bis Matamba oder Magoye zur Krankenstation laufen, sondern haben eine ärztliche Versorgung vor Ort. Es ist aber auch ein glücklicher Tag für die Partner in Deutschland.

Tim übersetzt und hebt nochmal hervor, dass es besonders für Inge und Inge ein lang ersehnter Tag ist. Es gab viele Rückschläge, mehrfach dachten wir, dass die Station eröffnet werden könnte, immer wieder wurden neue Auflagen gemacht: Anbau einer Frauenstation, Brennofen für die medizinischen Abfälle, Sickergrube, zuletzt das Toilettengebäude mit direktem Zugang aus dem Kreissaal.

Die Einweihung endet damit, dass Tim und ich die gespannten Bänder durchschneiden und die Tafel enthüllen, auf der die Daten der Einweihung festgehalten sind.

Es herrscht einmal mehr großer Jubel und tansanisch geäußerte Freude, die so manchem von uns die Tränen in die Augen treibt.

Bischof Mbwilo begrüßt die Vertreter der Kommune, die auch ihre Freude über die Station äußern und betonen, dass sie alles daran setzen werden, nach ihren Möglichkeiten zur erfolgreichen Arbeit der Station beizutragen.

Er stellt die beiden Krankenschwestern vor, die ab jetzt fest in Ng'onde angestellt sind.

Wir werden Samstag die Ärztin kennenlernen, die ab Montag in der Station arbeiten wird.

Er betont nochmals sehr eindrucksvoll, wie segensreich es ist, dass die werdenden Mütter nicht mehr den weiten Weg nach Matamba laufen müssen, was in der Vergangenheit nicht selten dazu führte, dass die Kinder am Strassenrand geboren wurden.

Bei einem Rundgang durch das Gebäude erläutert uns Owen (der leitende Arzt der Diözese in Magoye) alle Räume und Einrichtungen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, vielen Umarmungen sitzen wir, erfüllt von den vielen emotionalen Momenten dieses Tages im Auto und fahren zurück nach Magoye.

Ein lang ersehnter Tag geht zu Ende. Ein Tag, an dem wir einerseits gesehen haben, was die tansanischen Freunde mit den Spendengeldern in mühsamer Handarbeit geschaffen haben und an dem wir andererseits viel Nähe mit unseren Partner erleben konnten.

Gott, unserem Vater, sei es gedankt!

Morgen werden Jürgen und ich mit Owen nach Mbeya fahren, um dort noch einige Sachen für die Station zu kaufen. Danach bleiben wir bis Sonntag in Ng'onde. Pastor Fungo und seine Frau haben schon alles vorbereitet und erwarten uns.

Asante sana - Vielen Dank!!

Marie Luise Grügelsiepe

Mittwoch, 2. Mai 2018

Ein besonderer Tag!

Gleich nach dem Frühstück fuhren wir Richtung Missionsgebiet. Ein Geländewagen, 11 Personen und ein Fahrer. Neun saßen auf den hinteren beiden Längsbänken, 2 neben dem Fahrer. In Matamba musste erst getankt werden. Die Tankstelle hatte geschlossen, weil kein Diesel vorhanden war. Der Fahrer hatte noch eine andere Adresse. Aus einem Kanister wurden mit einem Schlauch ca. 20 Liter eingefüllt. 

Dann ging es über die Schotterpiste Richtung Kitulo Nationalpark kurvenreich immer bergauf. Erster Stop war an einem wunderschönen Aussichtspunkt. Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete sich uns ein herrlicher Blick über die Uwanji Hochebene. Um unser Ziel, Mwela, die Partnergemeinde von Hohenstein zu erreichen, mussten wir den  Nationalpark durchqueren. Die Schlaglöcher wurden tiefer, wir wurden kräftig durchgeschaukelt. Eine Staub- und Rußfahne zogen wir hinter uns her. 

Hinter dem Nationalpark ging es durch ärmliche Dörfer. Viele Menschen arbeiteten auf den Feldern. Die Kartoffelernte war in vollem Gange. An den Strassenrändern stapelten sich die Kartoffelsäcke bereit zum Abtransport. 

Wir erreichten Mwela. Zweck der Reise, Einweihung des Kindergartens und Grundsteinlegung des Versammlungsraumes für die Frauenarbeit.

Grosse Wiedefsehensfreude mit Pastor Elekea Mbwilo und Propst Konga, die wir von ihrem Deutschlandbesuch 2015 kannten.

Die beiden Zeromonien wurden mit Gesang und Tanz begleitet. Natürlich gab es auch reichlich zu Essen. 

Die vielen neuen Eindrücke, die Herzlichkeit der Menschen und die vielen Kinder mit den grossen Kulleraugen sind ein bleibendes Erlebnis in unseren Herzen.

Nach herzlicher Verabschiedung ging es auf gleichem Weg zurück. 

Der Kaffee auf unserer Terasse nach der Rückkehr wurde von entspannenden Gesprächen begleitet. 

Ich (Petra) wollte noch zur Gesundheitsstation gehen. Der Arzt war aber nicht da. So ließ ich mich vom Gesang einer kleinen Gruppe in der Kirche anlocken. Dort  traf ich den Chorleiter des Jugendchores. Dieser nahm mich ganz spontan mit zu seiner Chorprobe. Der Gesang des Chores hat mich sehr überwältigt. Ein Gefühl, dass man nicht beschreiben kann, sondern erlebt haben muss, wie auch alle anderen Ereignisse des Tages.

Ein wunderbarer Tag geht zu Ende.

Petra und Klaus Lüdcke

Dienstag, 1. Mai 2018

Unser gemeinsamer Tag beginnt um 8:00 Uhr mit einem fürstlichen Frühstück. Dann wurden wir schon abgeholt.

Wir, Jörn und Susanne werden von Pastor Ngullo abgeholt, der mit dem Motorrad von Makusi gekommen ist und uns zu Fuß dorthin begleitet und zurück. Als Pastor Ngullo 2012 in Oldenburg war, hat er bei Jörn gewohnt. Ich, Susanne, habe ihn 2013 in Ngoje kenengelernt. Auf dem Hinweg machen wir bei der staatlichen Secondary School Halt und begrüßen Rebecca Ngullo, die zweitälteste Tochter.

Außerdem stellt uns Pastor Ngullo einige Gemeindemitglieder vor, auch einen Evangelisten im Ruhestand, wir werden dem Pastor der Pfingstgemeinde vorgestellt und sehen das Dorfzentrum  mit Läden. Dann kommen wir bei Ngullos an. Jörn hat für die anwesenden jüngeren Kinder einen Fußball mitgebracht, der große Freude auslöst. Pastor Ngullo hat zu seinen eigenen 5 Kindern noch ein einjähriges Kind aus der Familie aufgenommen, der Kleine heißt "Giveness"=Geschenk. Wir erinnern uns an Oldenburg, Pastor Ngullo hat viele Fotos von damals. Er freut sich sehr über unseren Besuch. Es gibt Tee und leckeres Brot. Dann gucken wir uns die große, schöne Kirche an, bevor es auf einem anderen Weg zurück nach Magoye geht. Auf dem ganzen Weg unterhalten wir uns sehr angeregt über die Situation der Pastoren in Tansania und Deutschland und sind viel zu schnell wieder in Magoye angekommen. Es war ein sehr schöner Tag mit Bewegung und bewegenden Begegnungen.

Susanne Claußen

 

Der größere Teil der Gruppe verbrachte den Tag komplett in Magoye. Gemeinsam mit Pastor Ngavo besuchen wir den neu entstandenen Kindergarten- der 2. Gruppenraum ist noch in der Bauphase. Trotz Feiertag sind ein Erzieher und einige Kinder dort, um uns zu empfangen. Anfangs etwas schüchtern singen die Kleinen uns etwas vor, zeigen uns später ihre Schaukeln und freuen sich über die mitgebrachten Strickmützen.

Weiter geht es zur nahe gelegenen Grundschule, ein sehr gepflegtes, schön bepflanztes Areal. Mit Trommeln, Begrüßungstanzlied und Einladung zu Getränken und Kuchen im Lehrerzimmer wird uns die Arbeit der Schule erläutert. Nach anfänglicher Kirchenträgerschaft ist diese nun in staatlicher Hand, jedoch immer noch in guter Kooperation mit der Kirche. Sie ist die erfolgreichste Schule des Kreises in den jährlichen Vergleichsprüfungen. Wir übergeben beste Grüße und eine Geldspende der partnerschaftlich verbundenen Humboldtschule Kiel. Mit großem Dank und Musik eilen wir ins Bischofsbüro, Mr. Ngavo drängelt (!). Wir werden erwartet.

Bischof Mbwilo, Generalsekretär, Schatzmeister und Frauenbeauftragte und wir erörtern viele wichtige Themen der Partnerschaft.

Besonders berührt die innige Bereitschaft aller Mitarbeitenden der Süd- West Diozöse trotz der unzureichenden Finanzen - ausschließlich aus 30% aller Gemeindekollekten - treu ihren Dienst im Namen des Herrn zu verrichten. Der Lebensunterhalt wird durch Feldarbeit erwirtschaftet, die oft unregelmäßig gezahlten Gehälter schwanken zwischen 15 und 20 €. Der Bischof erhält, wenn alles gut läuft, ca. 35€ monatlich.

Wir versichern uns unserer gegenseitigen Partnerschaft im Namen Jesus Christus, singen und beten zum Abschluss.

Die Köpfe rauchen, die Mägen knurren, also ab ins Missionshaus,  wo Shukrani, wie immer, ein köstliches Essen für uns bereitet hat. Etwas Faulenzen auf der Terrasse tut gut. Um 16.00 Uhr bittet uns unser Nachbar Pastor Ngavo, Stellvertreter des Bischofs, zum Kaffee in sein Haus ein. Seine Frau und er bereiten uns einen schönen Nachmittag mit vielen Gesprächsthemen und natürlich tansanisch bester Bewirtung.

Zurück nach Hause, denn Schneiderin und Schneider warten auf uns um unsere Maße zu nehmen.

Shukrani zaubert ein Abendessen, letzte Absprachen für morgen und dann klingt der Tag mit Klönschnack, Spielen und Lachen aus.

Es wird ins Missionsgebiet  und nach Mbeya gehen. Dabei wird Sylke endlich in Inyala abgesetzt.

Sylke Vogt

Montag, 30. April 2018

Auch der fünfte Tag unserer Reise bescherte uns eine  Vielfalt neuer Eindrücke, menschlicher Begegnungen und unvergesslicher Momente. Inzwischen heimisch geworden in unserer Unterkunft in Magoye, nutzten wir das herrliche Wetter am Vormittag für einen Rundgang durch die Natur rund um das Dorf, begleitet von einer immer grösser werdenden Kinderschar, die zunehmend zutraulicher wurde. Neugierig musterten sie uns Bleichgesichter, die in ihrer bescheidenen und für unsere  Begriffe kargen und von Entbehrungen geprägten Welt eine echte Attraktion darstellten. Einen Einblick erhielten wir auch in die Landwirtschaft, die hier hauptsächlich der Selbstversorgung der Familien dient, abgesehen vielleicht vom Verkauf der Kartoffeln, die man in grossen Säcken am Strassenrand stehen sieht. Auf den Rasenflächen, die auch zum Wäschetrocknen genutzt werden, weiden Ziegen, deren Milch und Fleisch ebenfalls der Ernährung dienen.

Ein anrührendes Gefühl für uns, wenn sich plötzlich eine kleine dunkle Kinderhand in unsere grosse Hand schob und ein kleiner  Begleiter stolz zu uns aufschauend mit strahlenden Augen ein paar Schritte neben uns her tippelte. Freude kam auf, als plötzlich neben uns ein Motorrad hielt und  nach Abnehmen des Helms das freundliche Gesicht von Pastor Christon Ngogo aus Mlondwe auftauchte. Mlondwe ist die Partnergemeinde von Burg auf Fehmarn. 

Den Nachmittag verbrachten wir auf der Terrasse des Hauses mit Blick auf die herrliche Landschaft, wobei besonders die Fotografen der Vogel- und Pflanzenwelt auf ihre Kosten kamen. Für den Nachmittag war ein Landrover des Bischofs angesagt worden, der Irene Montkowski aus Burg in die Partnergemeinde Mlondwe  bringen sollte, die den Rest der Woche dort zu Gast sein wollte. Hier zeigte sich wieder einmal der im  Vergleich zur deutschen Pünktlich- und Genauigkeit lässige und sorglose Umgang mit der Zeit, der für nach dem Mittag angesagte Wagen kam schliesslich um 18.45 Uhr. Mit einer  Begleitung aus unserer Gruppe ging die Fahrt schliesslich los. Gastfreundlichkeit und rührende Freude von Pastor Ngogo, seiner Frau und Kirchenvertretern prägten den Empfang.

Der eher scherzhaft aus der Gruppe vorgeschlagene Empfang des Monats Mai um Mitternacht durch Singen von Der Mai ist gekommen wurde auf den nächsten Morgen verschoben.

Michael Kirchner

 

Sonntag, 29. April 2018

Heute werden wir zum ersten Mal während dieser Reise offiziell als Besucher aus Deutschland begrüsst und der Gemeinde in Magoye vorgestellt. Um 10 Uhr beginnt der feierliche Gottesdienst in der Kirche der Diozöse in Magoye.

Der stellvertretende Bischof, Pastor Ngavo und unser Pastor  Tim Voss leiten den Gottesdienst mit Abendmahl.

Es ist heute der Kantate -Sonntag. Drei Chöre aus der Gemeinde singen während des Gottesdienstes. Und spontan wird auch noch für den Nachmittag ein kleines Chortreffen veranlasst.

Auch wir dürfen singen , proben und dank der fachkundigen Leitung von Gudrun Köppe können wir uns an ein kleines Repertoire von deutschen Kirchenliedern wagen. Wir freuen uns, besonders mit dem Lied "Asante sana Jesu" auf großen Beifall und spontanes Zusammenklingen zu treffen. Das gemeinsame Singen, Tanzen und Musizieren hat allen so viel Freude bereitet, dass auch hinterher noch eine Traube von Menschen auf dem Kirchplatz unseren Trommler aus Burg, Michael Kirchner umringt. Er spielte diese afrikanische Trommel so gut, dass wir gefragt wurden, ob das denn wohl auch in Deutschland Tradition sei.

Hier ein ganz persönlicher Eindruck der ersten Begegnung.

Ich dachte, willkommen in der Wiege des Ursprungs der Menschheit. So könnte ich, der aus Deutschland kommende,, die Atmosphäre einatmen, die durch diesen Klang der stimmgewaltigen Chöre zu erleben war. In Worte ist dies nicht auszudrücken. Über Video kann diese Stimmung nicht wiedergegeben werden. Auch ein Erzählen wird aus der Erinnerung nicht das Erlebte wiedergeben können, aber was vielleicht Bleibendes ist, ist die Kraft des ewigen Werdens, die in den Gesichtern von JUNG und Alt zu spüren ist. Und mit dieser grossen Freude nach Hause nach Neustadt zurückzukehren, ist ein grosses Geschenk!

Musik ist hier die alles aufbauende Kraft, die  ich in der  Lautstärke des Gesangs der Jugend und in der Milde der Alten  ganz intensiv wahrnehmen konnte.

DANKE, dass ich hier sein darf!

Ich danke dem Herrn mit Aufrichtigkeit, dass er uns eine Stimme gegeben hat. In der Stille darf ich die göttliche Musik in der Milde der Alten schon einsaugen. Sie sind sehr in und  von Gott getragen.

Partnerschaft so zu erleben, könnte für mich diese Stille sein, die vor dem Gesang aus dem Lob und Dank in den Rythmus des Lebens mündet. Allem  geldlichen Segen zum Trotz - er ist zwar auch stets von Nöten - aber für diese göttliche Musik der Freude und der Leichtigkeit nicht !

Vera Zenker und Paul Kroschewski

 

Sonnabend, 28.4.2018

Der traditionelle Rundgang durchs Dorf fiel kurz aus, denn Mittags waren wir in Matamba eingeladen.

Eine Tochter von Bischof Mbwilo heiratet bald. Es ist liturgisch vorgesehen, dass die Braut "ausgesendet" wird, sozusagen von ihren Eltern entlassen. Vier Chöre boten Tanz- und Gesangeinlagen dar, auch ein Massaichor. Es hielt uns  nicht auf den Bänken, wir haben mit der Gemeinde mitgetanzt. Bei der langen Predigt für die Braut, die mit ihrer Brautjungfer vorn auf zwei Stühlen saß, fielen uns ab und an die Augen zu. Der Bischof, der den Gottesdienst führte, nickte auch ein.

Nach dem Gottesdienst bekamen wir als Gruppe gesondert Mittagessen, dann warteten wir auf eine Gelegenheit, uns zu verabschieden.

Aber nun ging es erst richtig los, im Garten waren Stühle und Pavillons aufgebaut, ohrenbetäubende Musik wurde gespielt und eine Moderatorin leitete alles. Brautjungfer und Braut wurden nacheinander begeistert begrüsst, umtanzt und auf einem roten Teppich zu einem Pavillon gebracht.

Unterbrochen von kurzen Reden u.a. wurde viel getanzt. Wir tanzten bald begeistert mit, aufgemuntert durch unsere tansanischen Nachbarn. Auch der einsetzende Regen konnte das fröhliche Fest nicht stoppen. Nachdem alle der Braut Geschenke überreicht hatten, konnten wir uns verabschieden. Tim hat uns nachher erklärt, dass das meistens "Eintrittgelder" waren, die schon auf den Einladungen aufgedruckt waren. So wird die Feier z.T. refinanziert.

Per Bus (10 Leute auf 7 Sitzen) und PKW  wurden wir nach Magoye gefahren. Der Bus kollabierte kurz vorm Ziel, so dass wir im abnehmenden Regen nach Hause liefen und noch einen wunderbaren Regenbogen zu sehen bekamen.

Susanne Claußen

Freitag, 27. April 2018

So ganz viel Schlaf hatten wir in der Nacht der Abreise ja nicht gehabt, deshalb haben wir den Tag geruhsam begonnen. Wir haben nicht den Inlandsflug morgens um 7:30 genommen, sondern hatten im Vorwege beschlossen, erst nachmittags zu fliegen. Nach dem Frühstück im Hotel sind wir daher zu Fuß ein wenig durch die Strassen um das Hotel gelaufen - immer im Slalom um die Pfützen herum. Buntes Alltagstreiben  mit vielen kleinen Geschäften und Strassenständen. Schön warm war es auch. Gestern beim Landen empfingen uns abends um 22 Uhr freundliche 26°, tags war es etwas wärmer ... aber immerhin leichter Wind.

Mit dem Flieger ging dann alles nach Plan. 800 km von Dar es Salaam entfernt sind wir bei Mbeya gelandet. Dort wartete der Stellvertretende Bischof, Herr Ngavo in einem 25-Sitzer-Bus auf uns. Der Bus ist schon etwas länger aktiv, ganz so schnell konnte er nicht, so dass es 20 Uhr war, als er sich daran machte, die 54 Serpentinen in die Berge zu kraxeln ... alle, die das zum ersten Mal machten, kamen aus dem Staunen nicht heraus - und waren wohl gar nicht böse, dass es zu dunkel war, um so genau zu sehen, wie die Strasse verläuft.

Nun sind wir in Magoye auf zwei benachbarte Häuser verteilt, mit Abendbrot versorgt - und gespannt auf das Kommende.

 

Donnerstag, 26. April 2018

Nach einem langen Tag sind wir gut in Dar es Salaam gelandet. 

Morgens um 6 sind wir mit 14 Personen von Hamburg gestartet und nach Amsterdam geflogen. Von dort aus ging es mit Zwischenlandung am Kilimanjaro nach Dar. Der Flieger hatte tüchtig Rückenwind, so dass wir eine halbe Stunde vor der planmässigen Ankunft schon um 21: 30 gelandet sind. Das hat wohl auch den Piloten überrascht, denn der verkündete fröhlich eine Landung in Nairobi.

Es dauerte ein bisschen, die Passkontrolle zu passieren und alles Gepäck zusammenzukriegen, aber nun sind wir im Hotel und eindeutig bettreif.

 

Vorbericht

Am 26. April wird sich wieder eine Delegation des Kirchenkreises Ostholstein auf den Weg in die Partnerkirche nach Tansania machen. Diesmal sind es 14 Personen aus verschiedenen Gemeinden, die unter Leitung von Pastor Tim Voß ihre jeweiligen Partnergemeinden besuchen wollen, für 4 der 14 wird es der erste Besuch dort sein.

Im vergangenen Jahr wurde mit Gästen aus Tansania hier in Neustadt das 25-jährige Partnerschaftsjubiläum gefeiert – unter dem Dach der Partnerschaft zwischen Kirchenkreis Ostholstein und Süd-West-Diözese der Lutherischen Kirche Tansanias gibt es 13 Partnerschaften zwischen Kirchengemeinden hier und dort. 

Eine große Zahl an Projekten ist in diesen Jahren mit Hilfe der deutschen Gemeinden gefördert worden, aber im Mittelpunkt sollen nie die Projekte stehen, sondern die Begegnung, die den Horizont in Leben und Glauben erweitert. Deshalb gibt es mindestens alle 2 Jahre einen Besuch in Tansania und regelmäßig auch Einladungen an die tansanischen Partner. Über 70 Personen sind im Rahmen der Partnerschaft schon zu Besuch in der Partnerkirche gewesen. Auch in diesem Jahr wird die Reise wieder von der Bingo-Lotterie Schleswig-Holstein finanziell unterstützt. 

Am Donnerstag, 26. April, wird es morgens mit dem Flugzeug über Amsterdam nach Dar es Salaam gehen. Nach einer Zwischenübernachtung dort geht es mit einem Inlandflug nach Mbeya, von wo die Partnerkirche uns abholen wird. Freitagabend sollten wir dann in Magoye sein. Bis Sonntag bleiben wir noch zusammen, dann wird die Gruppe sich aufteilen und viele werden in ihren jeweiligen Partnergemeinden unterkommen. 

Von den Eindrücken wollen wir täglich in einem Online-Tagebuch berichten (so die Technik tut, was sie soll).