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Kirchenkreis-Synode

Haushalt verabschiedet und Kita Neubau in Ahrensbök beschlossen

10.12.2018 | Cismar. Mit großer Geschlossenheit (eine Enthaltung) hat die Synode des Kirchenkreises Ostholstein unter Leitung von Präses Dr. Peter Wendt am Freitagabend in Cismar den Haushaltsplan für das Jahr 2019 verabschiedet.

Kirchenkreis-Synode im Dezember 2018
Kirchenkreis-Synode

Der Haushalt sieht Kirchensteuereinnahmen in Höhe von 15,5 Millionen Euro vor, eine halbe Million Euro mehr als im ablaufenden Haushaltsjahr. Der Anteil für die Kirchengemeinden steigt von 5,5 auf 5,7 Millionen Euro. Während der Pfarrstellenplan einstimmig gebilligt wurde, gab es eine Reihe von Enthaltungen und eine Gegenstimme beim Stellenplan der weiteren Mitarbeiter: Dort sind drei zusätzliche Stellen für die Einrichtung eines Sachgebiets Friedhöfe vorgesehen. Die neuen Mitarbeiter sollen als eine Art Kompetenzzentrum die Gemeinden bei der Professionalisierung des Friedhofswesens unterstützen und die rechtssichere Kalkulation der Friedhofsgebühren gewährleisten. Die Notwendigkeit für die Schaffung des neuen Sachgebiets wurde nicht in Frage gestellt. Doch kritisierte ein Redner, dass die Finanzierung der zusätzlichen Stellen zunächst zum Teil zulasten der Gemeinden gehe (die allerdings auch die Hauptverantwortung für das Friedhofswesen tragen) und nicht allein über Friedhofsgebühren erfolge. 

Die 54 anwesenden Synodalen fassten noch einige weitere Beschlüsse. So wurde bei einer Enthaltung grünes Licht für den Bau einer zweiten evangelischen Kita in Ahrensbök gegeben, bei der das KiTa-Werk des Kirchenkreises die Trägerschaft übernehmen wird. Die Jahresrechnung 2016 wurde einstimmig gebilligt. 

Beate Brand, Leiterin des KiTa-Werks, und der neue Verwaltungsleiter Dr. Matthias Hoffmann lieferten außerdem Berichte aus ihren Arbeitsbereichen. Hoffmann kündigte an, die Arbeit an den Finanzen des Kirchenkreises „offen, transparent und konsequent“ zu gestalten, um so Fehler zu vermeiden, die zur Beanstandung früherer Haushalte durch das Landeskirchenamt geführt hatten, die jetzt aber abgearbeitet seien. Darüber hinaus seien aufgrund neuer rechtlicher Maßgaben der Nordkirche Änderungen in der Vermögensverwaltung vorgenommen worden. „Mit den durchgeführten und eingeleiteten Maßnahmen ist die Vermögensverwaltung wieder rechtskonform aufgestellt“, so Hoffmann. 

Zum Auftakt der Synode, die mit einer Andacht unter Leitung von Pastorin Kristina Warnemünde begann, hatte Kreispräsident Harald Werner, der selbst einmal Synodaler war, die Rolle der evangelisch-lutherischen Kirche in  Ostholstein gewürdigt und sich zu seinem christlichen Glauben bekannt. Grußworte sprachen auch der stellvertretende Bürgervorsteher der Gemeinde Grömitz, Heiko Lenz, sowie Pastor Naibu Nyambo von der afrikanischen Partnerkirche aus der Süd-West-Diözese in Tansania.