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Ökumenische Friedensdekade

Zehn Tage Ökumenische Friedensdekade

05.11.2021 | Am Ende des Kirchenjahres zehn Tage lang für den Frieden zu beten und über die Wege zum Frieden nachzudenken, das ist seit 40 Jahren das Anliegen der Ökumenischen Friedensdekade.

Der Weltkugelleuchter im Turmraum von St. Michaelis, Eutin. Foto: Döbler
Der Weltkugelleuchter im Turmraum von St. Michaelis, Eutin. Foto: Döbler

1980 wurde die Initiative von engagierten Christen ins Leben gerufen, um für eine Umkehr zum Frieden zu werben. Vom 7. bis zum 17. November wird unter dem Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“ in vielen Gemeinden Deutschlands für den Frieden gebetet. Der Weltkugelleuchter in der Michaeliskirche ist in der Eutiner Gemeinde ein Ort für ein Gebet in der Friedensdekade. In anderen Kirchengemeinden Ostholsteins finden sich andere Orte für Gebet und Kerzen.

Die Ereignisse in Afghanistan haben vor wenigen Wochen vor Augen geführt, wie schwierig der Umgang mit dem Thema Krieg und Frieden ist. Frieden will erarbeitet sein, und manchmal können wir vielleicht nur für ihn beten. Im Buch des Propheten Micha steht dazu eine großartige Zukunftsvision: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen und ihre Spieße zu Sicheln. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ (Micha 4.3) 

Die Friedensdekade kann auch mit einer App auf dem Handy oder auf dem Tablet mitverfolgt werden. Jeden Tag gibt es einen Impuls zum Nachdenken als Push-Nachricht und ein Aktionsvorschlag.  Die App zur Friedensdekade geht auf eine Initiative der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens (EVLKS) und der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland (EKM) zurück und ist in den einschlägigen Appstores zu finden. Ermöglicht wurde die Entwicklung und Bereitstellung dieser App durch den Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD.